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Das Erdmagnetfeld / Das Null-Feld (Zero Field)

emfJegliches Leben unterliegt dem Einfluss des geomagnetischen Feldes der Erde. Wie entsteht dieses Feld?

Nach der „Dynamo Theorie", die als erster Albert Einstein kurz nach seiner 1905 veröffentlichen speziellen Relativitätstheorie darlegte, wird das Erdmagnetfeld durch die vom Magnetfeld der Sonne hervorgerufenen Bewegung elektrisch leitfähiger Flüssigkeit geschaffen (1999/30; Wikipedia 2008/28).

Bei extrem hohen Temperaturen in der Nähe des Erdzentrums – 1043 K - wird der Elektronendrehimpuls der Eisenatome zufällig und nicht-magnetisch. Deshalb kann das „magnetisierte flüssige Eisen" tief unter der Erdoberfläche nicht die Quelle des Magnetfeldes unsere Planeten sein. Allerdings kann das Eisen der äußeren Erdflüssigkeit in einer Tiefe von 2900 KM eine Leitfähigkeit besitzen. Das bedeutet, dass dieses heiße flüssige Eisen Elektronen leiten kann. Wenn sich eine derartige Flüssigkeit (in Bewegung) durch ein bestehendes Magnetfeld (in diesem Fall jenes der Sonne) bewegt, entstehen elektrische Ströme, die wiederum ein magnetisches Feld generieren. Das neue Magnetfeld verstärkt das bestehende Magnetfeld und produziert somit einen „Dynamo"- Effekt. Dynamo - ein anderes Wort für den Begriff des elektrischer Generators – bezieht sich in diesem Fall auf den Magnetfeldgenerator.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass das Erdmagnetfeld nicht durch magnetische Eisenlager sondern durch den tief unterhalb der Erdoberfläche stattfindenden Elektronenfluss im flüssigen Eisen entsteht.

Man kann sich die Erde als einen gigantischen Magneten vorstellen, der die Kompassnadeln überall in der Welt dazu zwingt, sich nach dem geomagnetischen Norden und Süden auszurichten. Nord- und Südpol üben Kräfte gegeneinander aus,die sich mit zunehmender Distanz zum Pol verringern. Deshalb besteht das stärkste Magnetfeld an beiden Polen (ungefähr 66µT und das schwächste am Äquator, der weitesten Entfernung zu den Polen ( nur 26µT).

Vor mehreren tausend Jahren verzeichnete das Erdmagnetfeld eine ziemlich hohe Stärke, nämlich 200µT. Jetzt erreicht sie im Durchschnitt nur noch 50µT. Wissenschaftler schätzen, dass die Magnetfeldstärke im Jahr 1000 v. Chr. noch 100µT betrug.

Nach NASA-Berichten unterliegt der Stern unseres Solarsystem, die Sonne, am Höhepunkt jedes Sonnenfeld-Zyklus, nämlich alle 11 Jahre, einer Polumdrehung (einem „Polwechsel). Der nächste Sonnenpolwechsel findet 2012 statt.

Das Erdmagnetfeld dreht sich auch, jedoch weniger regelmäßig. Künftige Umkehrungen würde man normalerweise in 5000 bis 5 Millionen Jahren erwarten. Gemäß NASA-Forschungen ereignete sich die letzte Wende vor 740.000 Jahren. Auf Grund der progressiven Abschwächung des Erdmagnetfeldes in den letzten 1000 Jahren wird - bei Extrapolation – vermutet, dass es in diesem oder dem nächsten Jahrtausend eine natürliche Umkehr (Wende oder „Sprung") geben wird. Obwohl es keinen Hinweis auf den nächsten Polarsprung gibt, glauben manche Forscher, unser Planet sei dafür überfällig. (NASA 2001/29).

4 Die Stärke des Magnetfeldes an der Erdoberfläche rangiert von 26 (0.3 Gauss) im Gebiet von Südamerika und Südafrika bis zu 66µT (0.6 Gauss) in der Nähe der magnetischen Pole in Nordkanada, im Süden von Australien und in Teilen Sibiriens.

Das Nullfeld (Zero field)

In der Natur gibt es überwältigende Beweise der Wichtigkeit des Erdmagnetfeldes für die Gesundheit und das Überleben jeglichen Organismus. Wale, Tauben, Gänse und sogar Honigbienen navigieren mit Hilfe des Magnetfeldes. Die Vegetation reagiert in höchstem Maße auf Magnetfelder. Wie Studien über das Nullfeld zeigen, nutzen offensichtlich auch alle Säugetiere das Erdmagnetfeld für Gesundheit und Überleben.

Das sogenannte Nullfeld ist ein Platz, an dem die Intensität und Stärke des Magnetfeldes in Richtung Null tendiert. Dieser Raum wird geschaffen, indem man mit Hilfe eines speziellen Stahls, mu-Stahl (µsteel), den Fluss aller natürlichen und künstlichen Felder abschirmt. In einer Studie über das Nullfeld mussten Mäuse 4 Monate in einem Raum ohne magnetische Einflüsse verbringen. Es stellte sich heraus, dass sie im Vergleich zu einer Kontrollgruppe gleichen Alters und völlig gleicher Umgebung, aber mit normalem elektromagnetischen Feld, wesentlich schneller alterten. Die Mäuse ohne Magnetfeldeinfluss tendierten vermehrt zu Tumoren. Weiterhin wurden bei diesen Tieren krankhafte Veränderungen in der Leber, den Leukozyten (weiße Blutkörperchen, der Übers.), den Nieren und den Harnblasen festgestellt. Ihr Fell wurde grob und rauh; ihr Geschlechtstrieb nahm signifikant ab. Die Sterblichkeitsrate dieser vom Magnetfeld beraubten Tiere lag deutlich höher als die der anderen Gruppe. (Warnke 1994/32).

Das Nullfeld und die Flimmerverschmelzungsfrequenz beim Menschen

Menschen, welche aus Sicherheitsgründen nur wenige Wochen dem Nullfeld ausgesetzt wurden, entwickelten bedeutsame neurophysiologische Defizite.

Die Flimmerverschmelzungsfrequenz ist der Punkt, an dem das Auge infolge zunehmend schnellerer Lichtblitze einen kontinuierlichen Lichtstrahl wahrnimmt. Oder anders ausgedrückt: Flimmerverschmelzungsfrequenzen (auch bekannt als Flimmervermischungsfrequenzen oder Flimmerverschmelzungsgeschwindigkeit) sind die pro Sekunde erforderlichen sichtbaren Bildausschnitte,die eine Bewegung im Film oder Video reproduzieren. Frühere Kinofilme wurden mit 16 Bildausschnitten pro Sekunde (16Hz) gedreht und man bemerkte das Flimmern sehr deutlich. Heutige Filme produziert man mit 24 Bildausschnitten pro Sekunde, hochauflösendes Fernsehen (high definition Television, HDTV) mit 60 Bildausschnitten pro Sekunde (60 Hz).

Das menschliche Auge kann maximal Flimmerverschmelzungsfrequenzen von 60 Hz (60 Bilder pro Sekunde) (Winkler 2005/34) und minimal etwas über 14 Hz (oder 14 Bildausschnitte pro Sekunde) wahrnehmen. Mit anderen Worten: Bei einer Frequenz von 14 Hz können die meisten Menschen ein Flimmern erkennen. Bei höheren Frequenzen ist dies schwieriger. Beispielsweise wird in den Vereinigten Staaten das Fernsehen mit

60 Halbbildausschnitten pro Sekunde ausgestrahlt.

Die Wirkung des Nullfeldes auf das visuelle System des Menschen entwickelt sich wie folgt: Ist man dem Nullfeld ausgesetzt, geht die Flimmerverschmelzungsfrequenz innerhalb einer sehr kurzen Zeit auf beinahe 8 Bildausschnitte pro Sekunde zurück (Warnke 1994 b/33).

Das Nullfeld und die Wahrnehmung von Schmerz

Nullfeldstudien zeigen, dass ein Magnetfeldmangel die Wahrnehmung der Schmerzschwelle senkt.

Tiere und Menschen besitzen ein endogenes Opiatsystem, das spezielle chemische Neuropeptide, genannt Endorphine benutzt. Endorphine sind opiat-ähnliche Substanzen mit stark schmerzlindernden Eigenschaften. Zunächst heben sie die Stimmung und aktivieren die Wohlgefühlzentren des Gehirns. Den meisten von uns ist wohl das auf Grund von Endorphinausschüttung entstehende „Runners High" (Laufrausch) bekannt. Da Endorphine sich an dieselben Rezeptoren der Zellmembranoberfläche binden wie Morphine, werden sie "endogene Morphine" oder End-orphine genannt. .

Wenn der Körper in Schmerzen ist oder an emotionalem oder psychologischen Stress leidet, werden große Mengen Endorphine ausgeschüttet. Die Endorphinausschüttung verhindert bei starkem Trauma eine unmittelbare Schmerzempfindung.

Kontrollierte Experimente ergaben, dass Mäuse bei einem Erdmagnetdefizit eine Schmerzintoleranz entwickelten. Mäuse, welche sich im normalem Erdmagnetfeld aufhalten durften, zeigten keine Intoleranz gegenüber Schmerzen (Choleris 2002/35).

In Studien mit Menschen konnten die bei Entzug des natürlichen Magnetfeldes entstehenden negativen Effekte durch Magnetfeld- Zuführung von nur 0.5.µT wieder kompensiert werden. (Stewart 2000/36). Die Tatsache, dass diese schmerzlindernde Reaktion durch Endorphin blockierendes Nalaxon rückgängig gemacht werden kann, beweist, dass Magnetfelder die

Endorphinausschüttung im Körper stimulieren (Thomas 1997, Robertson 2006/37).

Der Weltraum ist – magnetisch gesehen – der Erde sehr unähnlich. Außerhalb der Erdatmosphäre (der „Ionosphäre) kann man eine signifikante Reduktion elektromagnetischer Kräfte feststellen. Dank wachsendem Wissen um die günstigen Gesundheitseffekte des Erdmagnetfeldes integrierten die NASA, die russischen Weltraumprogramme und andere in ihre Weltraumkapseln und Weltraumanzüge Erdmagnetfeld-stimulierende Magnetfeldgeneratoren ( 50µT). Vor Entdeckung der enormen Bedeutung des Magnetfeldes für die Gesundheit bei Weltraumflügen, also bevor entsprechender Astronautenausrüstungen installiert bzw. angebracht wurden, kehrten die Astronauten sehr krank, völlig erschöpft und ohne Energie aus dem Weltraum zurück

Magnetfeld – Mangelsyndrome

Nach der Untersuchung von mehr als 11.000 Menschen entdeckte der japanische

Forscher K. Nakagawa, dass ein großer Teil der westlichen Zivilisation unter epidemischen Magnetfeld-Mangelerscheinungen leidet, verursacht durch die natürliche Abschwächung des Erdmagnetfeldes. (Nakagawa 1976/38). Dies manifestiert sich in chronischer Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Rückenschmerzen und Kopfweh sowie in Energiemangel. Wäre es denkbar, dass Fibromyalgie, chronische Müdigkeitsyndrome und andere mit Schmerzen und Müdigkeit verbundenen Krankheitsprozesse in Wirklichkeit Magnetfeldmangelsydrome darstellen? Diese Frage werden wir später noch tief gehender untersuchen.

Nach Ansicht eines Denkers befindet sich die Menschheit, genetisch betrachtet, noch in der Steinzeit (Worm 2001/39). Unser menschliches Genom konnte sich der Erdmagnetfeldabnahme (von ursprünglich 150 µT) allein in den vergangenen 2 – 3 Jahrtausenden nicht anpassen. Nakagawa stellte klar, dass der menschliche Körper zur optimalen Gesundheit ein ausreichendes Maß magnetischer Energie benötigt. Unser Lebensstil, unsere Wohngebiete , unsere Transportsysteme und Arbeitsumgebungen unterbinden die adäquate Aufnahme des Erdmagnetfeldes Jeder könnte vom täglichen Einsatz gesundheitsfördernder Magnetfelder profitieren, soweit sie sich innerhalb unseres biologischen Fensters bewegen.

Da Magnet-Resonanz-Stimulation im iMRS mit einem hohen Grad von Präzision, Stärke und dem richtigen Timing für maximale zelluläre Gesundheit zur Verfügung gestellt werden kann, haben wir die beste Gewähr, uns gegen Magnetfeldmangel zu schützen. Wir besitzen mit dem iMRS das optimale strategische Instrument zur Erhaltung und Erlangung von Wellness, Vitalität und Gesundheit.

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